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Zweckverband beauftragt Netze BW mit den Tiefbauarbeiten in Birkenfeld, Ötisheim und Straubenhardt

Unterzeichnung Bauvertrag, Netze BW

Freuen sich auf die Kooperation: (sitzend von links) Verbandsvorsitzender Jörg-Michael Teply und der Netze- BW-Geschäftsführer Steffen Ringwald sowie (dahinter stehend von links nach rechts) Bürgermeister Helge Viehweg, Landrat Bastian Rosenau, Tino Stutz (Netze BW), Erster Landesbeamter und Infrastrukturdezernent Wolfgang Herz, Mario Huber und Michael Sterner (Netze BW), Bürgermeister Martin Steiner, Christoph Arts (Netze BW) und Bürgermeister Werner Henle.

(enz, Foto: Sabine Burkard)

Beauftragung der Netze BW

Die Verbandsversammlung des Zweckverbands Breitbandversorgung im Enzkreis hatte Anfang Februar über die Vergabe der Planungs- und Tiefbauleistungen für die Errichtung der innerörtlichen Glasfasernetze in den Gemeinden Birkenfeld, Ötisheim und Straubenhardt entschieden. Durchgesetzt hatte sich in einer europaweiten Ausschreibung die Netze BW GmbH. Deren Geschäftsführer, Steffen Ringwald, und Verbandsvorsitzender Jörg-Michael Teply setzten nun im Landratsamt im Beisein des stellvertretenden Verbandsvorsitzenden, Landrat Bastian Rosenau, des Ersten Landesbeamten und Infrastrukturdezernenten Wolfgang Herz sowie der Bürgermeister Martin Steiner (Birkenfeld), Werner Henle (Ötisheim) und Helge Viehweg (Straubenhardt) ihre Unterschriften unter die Verträge.

Wir freuen uns sehr, dass wir heute mit dem Zweckverband Breitbandversorgung im Enzkreis die Verträge über den innerörtlichen Ausbau des neuen Glasfasernetzes in drei Verbandsgemeinden unterzeichnen. Gemeinsam werden wir hier in den nächsten Monaten und Jahren das Glasfasernetz erstellen,“ ist Steffen Ringwald von Netze BW vom Erfolg der Kooperation überzeugt.

„Wünschenswert ist, dass der Ausbau in mehreren Ortschaften gleichzeitig vorgenommen wird“, so Verbandsvorsitzender Teply zum geplanten Vorgehen des Zweckverbands, Schritt für Schritt die weiteren Ortschaften im Verbandsgebiet zu erschließen. Der Spatenstich für die ersten drei Kommunen soll nach seinen Worten in Kürze erfolgen und das notwendige Backbone-Netz im gesamten Verbandsgebiet bis Ende 2023 eingerichtet sein.

Im Enzkreis sollen zunächst rund 10.000 Haushalte und Gewerbetreibende, Schulen und Bildungseinrichtungen vom bislang größten Infrastrukturprojekt in der Geschichte des Landkreises profitieren“, erläutert Landrat Rosenau, und wie Wolfgang Herz ergänzt, hätte der Bund bereits 169 Mio. Euro sowie das Land Baden-Württemberg 85 Mio. Euro Fördermittel für den Ausbau bewilligt.

In den nächsten Wochen und Monaten würden auch noch die Ausschreibungen der Planungs- und Tiefbauleistungen für die weiteren Gemeinden sowie für das kreisweite Backbone-Netz veröffentlicht.

Alle Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen, die im Ausbaugebiet liegen und bisher im Zuge der Vorvermarktung des Netzbetreibers Vodafone ihr Interesse an einem Breitbandanschluss bekundet haben, werden vor Baustart von der Netze BW über die weiteren Schritte informiert. Wer sich bislang noch nicht für einen Hausanschluss entschieden hat, wird in den nächsten Monaten nochmals angeschrieben und kann sich dann immer noch für einen kostenlosen Hausanschluss entscheiden, solange die Bauarbeiten im entsprechenden Straßenzug noch nicht abgeschlossen sind. Um den Hausanschluss anschließend nutzen zu können, ist ein Glasfaservertrag notwendig. Bei Inbetriebnahme des Zweckverbandsnetzes funktioniert dies nur bei Vodafone. Allerdings erstellt der Zweckverband den Hausanschluss auch dann, wenn kein Vodafone-Vertrag abgeschlossen wurde.(enz)

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